Zimtapfelkuchen mit Knuspermandeln

von Kam

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Herbstzeit ist Apfelzeit, und seit Wochen plane ich, ein Rezept für einen leckeren Apfelkuchen zu kreieren. Auch wenn ich es vorher bestimmt erwähnt habe, kann ich von Äpfeln einfach nicht genug bekommen. Sie sind zum einen so vielseitig einsetzbar und zum anderen einfach gesund. Voller Vitamine und Ballaststoffe, wachsen sie im Spätsommer und Herbst auch noch direkt vor der Haustür.

Eine der leckersten Arten, Äpfel einzusetzen, ist sicherlich in einem fruchtigen, duftenden Apfelkuchen. Jedes Mal, als ich in den letzten Tagen, an meiner gut gefüllten Apfelschale mit prallen, knackigen, grün-roten Äpfeln vorbei ging, schienen sie mir zuzuflüstern. Und endlich am Wochenende erhörte ich das Flüstern, schwang mich in meine Küche und warf meine heiß geliebte Küchenmaschine an, um diesen unwiderstehlichen Apfelkuchen zu backen. Verfeinert mit einem Hauch Zimt und knusprigen Mandeln ist dieser Kuchen vegan, glutenfrei und wie immer ohne raffinierten Zucker gebacken. Er schmeckt trotzdem himmlisch gut und zergeht nur so auf der Zunge.

Vollwertiges Reismehl, Leinsamen und Mandeln sorgen für Ballaststoffe und Eiweiß. Samtiger, goldbrauner Zimt verleiht nicht nur einen wunderbaren Geschmack, sondern regt den Stoffwechsel an und wärmt von innen. Er kann nicht nur im Herbst oder Winter eingesetzt werden, sondern das ganze Jahr eine tolle Ergänzung der Ernährung sein. Ihm werden viele heilende Eigenschaften zugeschrieben. Unter anderem soll er helfen Blutzucker-und Cholesterinspiegel zu regulieren und der Verdauung förderlich sein. Man sollte allerdings auf eine gute Qualität des Zimt achten. Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten. Ceylon-Zimt und Cassia-Zimt. Der wesentlich billigere Cassia-Zimt enthält sehr viel mehr Cumarin, das bei übermässigem Verzehr nieren-und leberschädigend sein kann. Es ist also wesentlich besser, auf den etwas teureren, aber dafür hochwertigeren Ceylon-Zimt zurückzugreifen, der eine sehr viel niedrigere Cumarin-Konzentration enthält.

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Zimtapfelkuchen mit Knuspermandeln

Portionen 1 Kuchen (24 cm-Springform)

Zutaten

  • 2 El Leinsamen, gemahlen + 6 El warmes Wasser
  • 4-5 El flüssiges Kokosöl
  • 150 g + 2 Tl Kokosblütenzucker
  • 1 Tl gemahlene Vanille
  • abgeriebene Schale und Saft von 1 Bio-Zitrone
  • 125 g Kokosjoghurt
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 3 Tl Zimt
  • 150 g Vollkorn-Reismehl
  • 2 Tl Backpulver
  • 50 g Maisstärke
  • 125 ml Mandelmilch
  • 3 große, säuerliche Äpfel
  • 3 El gestiftelte Mandeln

Anleitungen

  1. Backofen auf 190°C vorheizen und 1 Springform mit 24 cm-Durchmesser mit Kokosöl ausfetten.


  2. Leinsamen mit Wasser vermischen und beiseite stellen. 

    Kokosöl, 150 g Kokosblütenzucker, 2 Tl Zimt und Vanille in einer Rührschüssel verrühren. Zitronenschale und Leinsamenmischung unterrühren und gemahlene Mandeln, Mandelmilch und Kokosjoghurt dazugeben. Gut vermischen. Reismehl mit Maisstärke und Backpulver vermischen und über den Teig sieben. Unterrühren und in die ausgefettete Springform füllen. 

  3. Äpfel schälen, entkernen und vierteln. Längs mehrmals einschneiden und in einer Schüssel mit Zitronensaft und dem restlichem Zimt und Kokosblütenzucker vermischen. Den Teig mit den Äpfeln belegen, die gestiftelten Mandeln darauf verteilen und die Springform in den Ofen stellen. Auf der mittleren Schiene 50-60 Minuten backen. Am Ende der Backzeit den Kuchen mit einem Zahnstocher einstechen. Bleibt kein Teig mehr kleben, ist der Kuchen fertig gebacken. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

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