Schokoladen-Braunhirse-Kekse

von Kam

Da ich zwei riesen Naschkatzen zuhause habe, bin ich ständig auf der Suche nach gesunden und trotzdem süßen Leckereien, von denen man ohne schlechtes Gewissen auch mal mehr naschen kann und sich keine Gedanken machen muß, dass das Kind einen Zuckerschock davon trägt. 🙂 Kekse sind in so einem Fall besonders beliebt. Sie sind schnell gebacken und einfach als Snack zu genießen. Diese Schokoladen-Braunhirsekekse bestehen zum einen natürlich aus Braunhirsemehl, das eine ganze Fülle von guten Nährstoffen enthält, unter anderem ist es reich an Magnesium, Eisen und Silicium und natürlich Rohschokolade. Ich habe dem Teig außerdem Dinkelvollkornmehl zugegeben. Diese Kekse sind also kleine vollwertige Nährstoffbomben, die außerdem noch vegan und zuckerfrei sind.

Gebacken sind sie in 30 Minuten und wenn sie die das Abkühlen überleben und nicht schon vorher stibitzt wurden, dann schmecken sie hervorragend zu einer Tasse Kaffee oder Tee. Braunhirsemehl findet man in jedem Reformhaus oder Bioladen.

Schokoladen-Braunhirse-Kekse

Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 18 Minuten
Arbeitszeit 28 Minuten

Zutaten

  • 1 El geschrotete Leinsamen + 3 El warmes Wasser
  • 75 g Kokosblütenzucker
  • 50 g weiches Kokosöl
  • 1/2 Tl gemahlene Vanille
  • 150 g Braunhirsemehl
  • 1 Prise Salz
  • 2 Tl Weinstein-Backpulver
  • 150 g Dinkelvollkornmehl
  • 150 ml Mandelmilch oder andere pflanzliche Milch
  • 40 g Rohschokolade, gehackt

Anleitungen

  1. Backofen auf 160°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

  2. Leinsamen und warmes Wasser vermischen und 10 Minuten quellen lassen.

    In einer Rührschüssel oder Küchenmaschine Kokosblütenzucker, Vanille und Kokosöl vermischen und cremig rühren. Leinsamenmischung dazu geben und vermischen.

  3. Mehle, Salz und Backpulver in einer Schüssel vermischen und zusammen mit der Mandelmilch zum Teig geben und unterrühren. Rohschokolade unterheben. 

    Esslöffelweise auf das Backblech geben und 15-18 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. 

Kam

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Mimi 22. Juni 2020 - 20:34

Liebe Kam
Auch zu diesem Rezept hätte ich eine Frage: ich kenne mich gar nicht aus mit Braunhirse(-mehl). Eine Kollegin von mir hatte dies versehentlich eingekauft & wollte es entsorgen (weil sie auch nicht wusste, was damit kochen/backen). Mittlerweile ist es abgelaufen, aber ich finde es schade, es einfach wegzuwerfen. Die übrigen Mehle sind ja auch i.d.R. weiter über das Datum hinaus haltbar… Hast du mir einen Tipp, wie ich herausfinden kann, ob das Mehl noch gut ist, bevor ich was (aufwändiges) damit backe? Oder kann es ‘de facto’ gar nicht ‘ranzig’/vergammelt werden? Für deine Hilfe bedanke ich mich gerne bereits im Voraus. Liebe Grüsse

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Kam 23. Juni 2020 - 8:26

Liebe Mimi,
normalerweise kann man Mehl oder in diesem Fall Braunhirsemehl bedenkenlos noch einige Monate nach Ablaufdatum verwenden, wenn sie trocken, kühl und am besten dunkel gelagert wurden. Ein Geruchstest kann Aufschluss bringen. Wenn es ranzig oder muffig riecht, sollte es nicht mehr verwendet werden. Braunhirse enthält viele Mineralstoffe, allerdings auch Tannine, Oxalsäure und Phytinsäure und sollte in Rezepten deshalb sparsam verwenden. Ich hoffe, das hilft dir etwas weiter. Liebe Grüße und einen schönen Tag für dich

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