Gesündere Engelsaugen mit Weihnachtsmarmelade – zwei weihnachtliche Rezepte zum Vernaschen und Verschenken

von Kam

Nicht mehr lange und der 1. Advent steht vor der Tür. Die Vorfreude steigt und so langsam kann man an die Weihnachtsbäckerei denken. Ich zumindest fange meistens erst kurz vor oder nach dem 1. Advent mit dem weihnachtlichen Plätzchen backen an. Vorher finde ich es irgendwie noch zu früh. Allerdings liebe ich es schon mal alle möglichen Plätzchenrezepte zu wälzen, meine heiß geliebte Plätzchenrezeptsammlung hervor zu kramen und mich so richtig einzustimmen. Deshalb kommt jetzt auch schon ganz pünktlich das erste weihnachtliche Rezept auf den Blog bzw. sind es heute sogar gleich zwei Rezepte. Die Engelsaugen werden nämlich mit selbst gemachter Weihnachtsmarmelade gefüllt, die so richtig herrlich nach Weihnachten schmeckt und sich auch ganz hervorragend verschenken lässt.

Bei den Engelsaugen handelt sich um ein sehr schnelles simples Plätzchenrezept, das aus einem Mürbeteig mit Marmeladenklecks  besteht, der ohne langes Kühlen auskommt und demnach schnell weiter verarbeitet werden kann. Ein wunderbares Rezept für alle, die einfach und unkompliziert backen oder auf die Schnelle Plätzchen zaubern möchten. Die Engelsaugen sind, wie alle meine Rezepte gesünder ohne herkömmlichen Zucker, Weizenmehl und Milchprodukte. Wer keine Lust oder Zeit hat, Marmelade zu kochen, kann natürlich auch jede andere Marmelade oder ein Gelee zum Füllen der Engelsaugen nehmen.

Die Weihnachtsmarmelade schmeckt übrigens auch hervorragend als Porridgetopping oder zu einem Weihnachtsdessert wie zum Beispiel Eis oder Schokoladenmousse. Wer noch Ideen für sein Weihnachtsfestessen braucht, dem kann das vielleicht als kleine Anregung dienen.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Plätzchen backen und noch eine schöne restliche Novemberwoche!

 

 

Gesündere Engelsaugen mit Weihnachtsmarmelade

Portionen 25 Plätzchen

Zutaten

Für die Weihnachtsmarmelade (ergibt ca. 3 Gläser)

  • 600 g gemischte Tiefkühlbeeren
  • 120 g Kokosblütenzucker
  • 3 Tl Ceylon-ZImt
  • 2 Tl gemahlener Ingwer
  • ¼ Tl gemahlene Nelken
  • 2 Sternanis
  • Abrieb und Saft von 1 Bio-Orange
  • 1 Päckcken a 22g Konfitura Gelierhilfe (z.B. von Biovegan)

Für die Engelsaugen

  • 150 g Dinkelmehl 1050
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 100 g weiche vegane Butter
  • 2 Eigelb
  • 70 g Kokosblütenzucker
  • 1 Prise Salz
  • ¾ Tl gemahlene Vanille
  • ½ Tl Ceylon-Zimt

Anleitungen

Für die Marmelade

  1. Beeren mit den Gewürzen und der Orangenschale in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen lassen. Einige Minuten köcheln lassen bis die Beeren zerfallen sind, dabei immer wieder gut umrühren.

  2. Sternanis entfernen und die Marmelade mit einem Pürierstab pürieren. Marmelade wieder auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze die Gelierhilfe unter Rühren unterrühren. Dazu am besten einen Schneebesen nehmen, damit sich keine Klümpchen bilden. Orangensaft und Kokosblütenzucker unterrühren und noch 2-3 Minuten weiterköcheln lassen.

  3. Die Marmelade in frisch ausgekochte und abgetropfte Gläser füllen, verschließen und für einige Minuten auf den Kopf stellen, damit sich ein Vakuum bildet.

Für die Engelsaugen

  1. Vegane Butter mit Kokosblütenzucker, Eigelb und Vanille in einer Schüssel cremig schlagen.

  2. Mehl, Mandeln, Salz und Zimt mischen und mit den übrigen Zutaten verrühren. Ich nehme dazu am liebsten ein Handrührgerät. Teig zu einem Ball formen und abgedeckt für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

  3. Backofen auf 170° Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

  4. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, davon kleine Portionen abstechen und zu Kugeln formen. Diese auf das Backblech legen und mit einem Kochlöffelstiel in der Mitte eine Mulde eindrücken.

  5. Für 12 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Herausnehmen und je einen Klecks von der Marmelade hineinfüllen. Auf einem Kuchenrost auskühlen lassen.

Share this post

0 comment

You may also like

Schreibe einen Kommentar